Wir kämpfen weiter für die Einführung von Katzenschutzverordnungen in Städten und Gemeinden

20.04.2024

 

Gerne hätten wir Einführung einer Katzenschutzverordnung in 88512 Mengen begleitet.

Leider stießen wir nicht auf Interesse und der direkte Brief an den Bürgermeister wurde nicht beantwortet.

Wir machen weiter- es gibt viel zu tun. Packen wir es an.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

von Frau W. habe ich erfahren, dass die Stadt Mengen keine Katzenschutzverordnung haben möchte.

 

Wir sind der Verein Katzentatzen e.V. und kämpfen seit bald zehn Jahren dafür, die Population freilebender Katzen und das damit verbundene Elend für die Tiere einzudämmen. Mit einer Katzenschutzverordnung wäre die Stadt damit auf dem besten Weg. Letztlich müssen Städte und Gemeinden viel Geld dafür aufbringen, um die Tiere, die ins Tierheim kommen, zu versorgen. Wäre es nicht viel zielführender, wenn Bürger und Bürgerinnen verpflichtet würden, ihre Katzen zu kastrieren, damit es gar nicht erst so weit kommt und sich Populationen mit unkontrollierter Vermehrung bilden können?

Letztlich hätten wir als Verein eine ganz andere Grundlage, um die Tiere einzufangen und versorgen zu dürfen. Es bleibt zunächst für uns viel Arbeit, aber wir hätten dann auch endlich das Recht auf unserer Seite um agieren zu können, denn würden wir Tiere kastrieren lassen, die Jemanden gehören, der sich aber nicht um eine Kastration kümmert, würde uns eine Ordnungswidrigkeit angelastet. Dies würde durch eine Katzenschutzverordnung wegfallen.

 

Da es sich bei Streunern nicht um Wildtiere, sondern um verwilderte Haustiere handelt, gehen alle Straßenkatzen letztlich auf nicht kastrierte Katzen aus Privathaushalten zurück. Es wäre daher dringend nötig, dass diese Leute in die Pflicht genommen werden, ihre Tiere kastrieren zu lassen, wenn sie Freigänger sind. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, könnte mittels einer Katzenschutzverordnung ein Bußgeld auferlegt bekommen.

 

Eine Kontrolle der Einhaltung der Verordnung würde zwar schwierig werden, aber sie würde auch ohne Kontrollen ihren Zweck erfüllen. Vor allem dort wo viele Katzen mit unkontrollierter Vermehrung zusammen kommen, könnten wir dann endlich eingreifen.

 

Ich möchte Sie inständig bitten, die Einführung einer Katzenschutzverordnung zu überdenken. Auf lange Sicht stünden weniger Elend, weniger Ausgaben und weniger Arbeit für Städte, Gemeinden und dem Tierschutz auf dem Plan.

 

Vielen Dank und

 

mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Braun

Katzentatzen Bad Saulgau e.V.

Informationsveranstaltung zur Katzenschutzverordnung in Ostrach

Hier gibt es weiterführende Informationen für alle Interessierten

 

Wann: 07. März 2024 um 17.30 Uhr

Wo: Katholisches Pfarrheim, Kirchstr. 4 in Ostrach

 

Wir sind auch dabei!

Frohe Weihnachten!

Weihnachten ist immer dann, wenn du Gutes tust.

Weihnachten ist immer dann, wenn du für den Frieden nicht ruhst.

Weihnachten ist immer dann, wenn du Brücken baust.

Weihnachten ist immer dann, wenn du an die Menschlichkeit glaubst.

Weihnachten ist immer dann, wenn du Liebe wagst.

Weihnachten ist immer dann, wenn du Böses anklagst.

Weihnachten ist immer dann, wenn du den Armen hilfst.

Weihnachten ist immer dann, wenn du Gerechtigkeit willst.

 

Weck die Träume in dir! Gib die Hoffnung nicht auf!

Weihnacht ist mehr als ein Ziel.

Weck die Träume in dir! Gib die Hoffnung nicht auf!

Weihnacht bedeutet so viel.

 

(Aus dem Lied „Weihnacht bedeutet so viel“)

 

Ein weiteres bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen.

Für eure zahlreichen Einsätze für die Tiere sei euch von Herzen gedankt!

Bitte gebt niemals auf, wie aussichtslos es auch scheinen mag. 

Ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

eure Katzentatzen

Happy Family Day 2023

01.07.2023

 

Auch dieses Jahr waren wir mit dabei auf dem Happy Family Day in Bad Saulgau am 18.06.2023. Obwohl es sehr warm war hatten wir viel Spaß und haben fleißig Waffeln gebacken. Thomas Musik war super!

Unser Aufbauteam am Werk

Ute, unsere fleißige Waffelbäckerin

Unsere Christine kann es gut mit Kindern

Super Musik von Thomas

Bis zum nächsten Jahr! 

Eure Katzentatzen

Beratungstermine "Aus Liebe zum Tier"

07.02.2023

Unser Vereinsmitglied Silvia Beller bietet ab sofort Beratungstermine für Tierhalter von Hund, Katze, Pferd und Kleintieren an. 

In der persönlichen Beratung können beispielsweise Fragen zur Anschaffung, Körpersprache, Probleme im Verhalten, Optimierung der Haltung und Fragen zur Fütterung geklärt werden. Hierfür sind auch Hausbesuche möglich, um Tier und Halter im gewohnten Umfeld kennen lernen zu können.


Kontakt und Terminvereinbarung unter:

Silvia Beller

Sebastianweg 13

88512 Mengen
0152/23374487

Neue Ortsgruppe Sigmaringen (Tierrettung Südbaden)

01.02.2023

Aufgrund der hohen Nachfrage hat die Tierrettung Südbaden eine neue Ortsgruppe für den Landkreis Sigmaringen gegründet.

Unter der Notfallnummer 0160 - 5187715 kann diese rund um die Uhr kontaktiert werden, wenn sich ein Tier in einer Notlage befindet.

Kuchenverkauf auf dem Nikolausmarkt

26.11.2022

Dieses Jahr war es nach zwei Jahren Pause wieder soweit und wir konnten die Besucher des Nikolausmarkts in Bad Saulgau mit hausgemachtem Kuchen versorgen. Es hat viel Spaß gemacht und wir bedanken uns herzlich bei allen fleißigen Mitwirkenden! 

Happy Family Day

22.06.2022

 

Trotz glühender Hitze- es hat viel Spaß gemacht, die Besucher des Happy Family Day in Bad Saulgau mit frischgebackenen Waffeln zu versorgen. Um halb drei waren wir ausverkauft, denn die Waffeln sind sehr gut angekommen. Alle Einnahmen kommen natürlich wieder komplett den Tieren zugute. 

Wir sind dabei

07.06.2022

 

Wir machen mit bei der Aldi Spendenaktion „Gut für‘s Wir“. Pro 20 Euro Einkaufswert bekommt ihr bei Aldi eine Stimme (als Code). Diese könnt ihr dann für uns verwenden. Der Verein mit den meisten Stimmen erhält 1500 Euro, der Zweitplatzierte bekommt noch 1000 Euro. Bitte macht fleißig mit, damit wir den Ersten Platz für unsere Kastrationsaktion holen können!

Tierhilfe für die Ukraine

12.03.2022

 

Katzentatzen e.V. unterstützt das Aktionsbündnis Tierhilfe Ukraine. Zusammen mit unseren Mitgliedern haben wir für den Ersten von zwei Hilfstransporten für die Tierrettung Oberschwaben Spenden gesammelt. Es kam eine stattliche Menge an Hilfsgütern speziell für Tiere zusammen. Zusätzlich haben wir das Tierheim Biberach dabei unterstützt, die vom Tierheim gesammelten Hilfsgüter zum Sammelplatz nach Mengen zu bringen. Wir freuen uns, dass wir mithelfen konnten, den flüchtenden Menschen mit ihren Tieren eine Unterstützung zu geben und die vor Ort verbliebenen Tiere mit Futter zu versorgen. 

Herzlichen Dank an Erika und Horst von der Villa Samtpfötchen und herzlichen Dank an den Tierschutzverein Biberach! 

Wir sind in Gedanken bei allen, die versuchen zu helfen, wo es geht, den Menschen wie den Tieren. Wir hoffen, dass alle wieder gesund nach Hause kommen.

Herzlichen Dank...

20.12.2021

... an alle, die für unseren Verein leckere Bredle gebacken und wunderschöne Tiere gehäkelt haben!

Herzlichen Dank und Frohe Weihnachten!

Plätzchenverkauf und Geschenkideen

11.12.2021

Wir sammeln wieder Spenden für die Katzen und unsere Mitglieder waren wieder fleissig: Heute und morgen (11. und 12. Dezember) bieten wir in der Bad Saulgauer Fußgängerzone (Hauptstraße 84) selbstgebackene Plätzchen und tolle, handgemachte Geschenkideen, wie wunderschöne gehäkelte Tiere und handgemachte Holzdeko an. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Weihnachtlicher Wunschbaum

November 2021

Im Fressnapf Bad Saulgau steht ein schön geschmückter Weihnachtsbaum mit Wunschzetteln, unter anderem für die Tiere vom Verein Katzentatzen Bad Saulgau e.V. . Einfach einen Wunsch raussuchen, den Artikel im Laden holen und bezahlen. Die Mitarbeiter stellen den Artikel dann unter den Baum und die Fellnasen freuen sich über eine schöne Bescherung. Danke an alle, die mithelfen möchten, den Tieren eine Unterstützung zukommen zu lassen!

Kuchenverkauf für den Verein

Oktober 2021

Am verkaufsoffenen Sonntag im Oktober in Bad Saulgau waren wir wieder mit unserem Kuchenverkauf vertreten. Ute und Christine haben vor dem Fressnapf und Rita und Uschi vor Rund ums Rad Kuchen verkauft. 

Schön war es wieder, die Leute mit selbstgemachtem Kuchen zu verwöhnen. Das Wetter hat Gott sei Dank mitgespielt!

Kaffee Nachmittag

August 2021


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Anfang August hat Fam. Stehle unseren Verein zum Kaffee eingeladen. Es sind Einige der Einladung gefolgt. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Heidi und ihr Mann waren tolle Gastgeber.

 

Einige von uns haben leckeren Kuchen mitgebracht. Wir hatten viel gelacht, es war einfach nur schön!

 

Unsere Gastgeberin. Vielen Dank Heidi! 

 

Kein Ende in Sicht

Die meisten Menschen ahnen scheinbar nicht, dass es einen direkten Zusammenhang gibt, zwischen dem Jungen bekommen von Katzen und deren Quälerei. Ein Katzenpärchen das nicht kastriert ist, kann der Anfang für eine kaum vorstellbar hohe Anzahl von Nachkommen sein. Die allermeisten dieser Katzen müssen sich durch ein qualvolles Leben schlagen. Sie hungern und frieren, leiden an Infektionskrankheiten, z.B. Katzenseuche, Leukose, FIP,  FIV und Innen-und Außenparasiten, als ihre ständigen Begleiter.  Durch diese übertragbaren Krankheiten können sie auch gut versorgte Hauskatzen die Freigang haben, gefährden. Besonders weil unkastrierte Katzen und Kater weitere Wege zurücklegen und es zu mehr Raufereien und Verletzungen kommt. Sie werden auch öfter Opfer von Verkehrsunfällen, da sie ihren Trieben nachgehen und nicht aufpassen. Im Frühjahr und Herbst sehen wir kleine Kätzchen, deren Augen vereitert  und dermaßen infiziert sind, dass die Sehkraft oft unrettbar verloren ist oder das ganze Auge entfernt werden muss (wenn sie das Glück haben, von Menschen aufgenommen und tierärztlich behandelt zu werden). Die kleinen Körper sind voll mit Parasiten und werden von Durchfall geplagt und geschwächt. So vegetieren sie einige Monate dahin bis sie elend  zugrunde gehen. Dieses mit Schmerzen verbundene Elend könnte durch Kastrationen verhindert werden. 

Viele Menschen jagen die Katzen weg oder töten sie nicht selten auf barbarische Art und Weise. Auf manchen Bauernhöfen findet man viele unkastrierte Katzen, die sich unkontrolliert vermehren können. Selten gibt ein Landwirt Geld für das Kastrieren seiner Katzen aus. Er ignoriert die durch Hunger, Krankheiten oder durch schlimme Verletzungen gezeichneten Tiere. Kranke Katzen können unter Umständen auch für die Bauernhoftiere zum Problem werden. Die Übertragungsgefahr von Krankheiten ist nicht zu unterschätzen. Um die unbegrenzte Vermehrung zu verhindern, ist es in der Landwirtschaft noch gängige Praxis, die Katzenbabys grausam zu töten. Das ist billiger, als die erwachsenen Katzen kastrieren zu lassen, aber unmenschlich.

Deshalb ist eine Kastrationspflicht mehr als überfällig, gerade auch auf den Höfen. Das Problem dabei ist, die Einhaltung dieser durchzusetzen und zu kontrollieren. Ob die Veterinärämter oder die Ordnungsämter diese Aufgabe übernehmen könnten?

Es bleibt weiter schwierig und ein Hauptthema aller Tierschützer. Aber Aufgeben ist natürlich, angesichts des Tierleids, keine Option!