Kein Ende in Sicht

 

Die meisten Menschen ahnen scheinbar nicht, dass es einen direkten Zusammenhang gibt, zwischen dem Jungen bekommen von Katzen und deren Quälerei. Ein Katzenpärchen das nicht kastriert ist, kann der Anfang für eine kaum vorstellbar hohe Anzahl von Nachkommen sein. Die allermeisten dieser Katzen müssen sich durch ein qualvolles Leben schlagen. Sie hungern und frieren, leiden an Infektionskrankheiten, z.B. Katzenseuche, Leukose, FIP,  FIV und Innen-und Außenparasiten, als ihre ständigen Begleiter.  Durch diese übertragbaren Krankheiten können sie auch gut versorgte Hauskatzen die Freigang haben, gefährden. Besonders weil unkastrierte Katzen und Kater weitere Wege zurücklegen und es zu mehr Raufereien und Verletzungen kommt. Sie werden auch öfter Opfer von Verkehrsunfällen, da sie ihren Trieben nachgehen und nicht aufpassen. Im Frühjahr und Herbst sehen wir kleine Kätzchen, deren Augen vereitert  und dermaßen infiziert sind, dass die Sehkraft oft unrettbar verloren ist oder das ganze Auge entfernt werden muss (wenn sie das Glück haben, von Menschen aufgenommen und tierärztlich behandelt zu werden). Die kleinen Körper sind voll mit Parasiten und werden von Durchfall geplagt und geschwächt. So vegetieren sie einige Monate dahin bis sie elend  zugrunde gehen. Dieses mit Schmerzen verbundene Elend könnte durch Kastrationen verhindert werden. 

Viele Menschen jagen die Katzen weg oder töten sie nicht selten auf barbarische Art und Weise. Auf manchen Bauernhöfen findet man viele unkastrierte Katzen, die sich unkontrolliert vermehren können. Selten gibt ein Landwirt Geld für das Kastrieren seiner Katzen aus. Er ignoriert die durch Hunger, Krankheiten oder durch schlimme Verletzungen gezeichneten Tiere. Kranke Katzen können unter Umständen auch für die Bauernhoftiere zum Problem werden. Die Übertragungsgefahr von Krankheiten ist nicht zu unterschätzen. Um die unbegrenzte Vermehrung zu verhindern, ist es in der Landwirtschaft noch gängige Praxis, die Katzenbabys grausam zu töten. Das ist billiger, als die erwachsenen Katzen kastrieren zu lassen, aber unmenschlich.

Deshalb ist eine Kastrationspflicht mehr als überfällig, gerade auch auf den Höfen. Das Problem dabei ist, die Einhaltung dieser durchzusetzen und zu kontrollieren. Ob die Veterinärämter oder die Ordnungsämter diese Aufgabe übernehmen könnten?

Es bleibt weiter schwierig und ein Hauptthema aller Tierschützer. Aber Aufgeben ist natürlich, angesichts des Tierleids, keine Option!

 

 

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Durch den Ausbau des Katzenzimmers, sowie der Freifläche die entsprechend eingezäunt werden muss, wollen wir eine Zuflucht für Katzen schaffen, die nicht mehr vermittelt werden können. Dadurch sollen auch diese Tiere ein neues Zuhause bekommen.

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